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		<title>Pressemitteilungen</title>
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		<description>der Thüringer Landesmedienanstalt TLM</description>
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			<title>Pressemitteilungen</title>
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			<description>der Thüringer Landesmedienanstalt TLM</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 18 Dec 2020 13:31:11 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Thüringer Landtag für deutliche Erhöhung der Finanzausstattung der Landesmedienanstalten</title>
			<link>https://www.tlm-online.eu/</link>
			<description>TLM-Direktor Fasco: Vielfältige Aufgaben in der modernen Mediengesellschaft zukunftsfester...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b>TLM-Direktor Fasco: Vielfältige Aufgaben in der modernen Mediengesellschaft zukunftsfester machen</b>
Der Thüringer Landtag hat in einem Entschließungsantrag im Zuge der Debatte zur Anpassung des Rundfunkbeitrags auch eine Besserstellung der Finanzierung der Landesmedienanstalten gefordert.&nbsp;</div>
<div></div>
<div>Im Zusammenhang mit der Zustimmung zur Anpassung des Rundfunkbeitrags wurde von den Parlamentariern ein umfassender Forderungskatalog zur zukunftsgerechten Weiterentwicklung und Auftragspräzisierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verabschiedet. Darin findet sich auch eine Forderung zur verbesserten Finanzausstattung der Landesmedienanstalten.</div>
<div></div>
<div>Das Parlament bittet (unter Punkt II, 8. Spiegelstrich) die Landesregierung:&nbsp;</div>
<div><i>„... darauf hinzuwirken, dass der Finanzanteil der Landesmedienanstalten 1,8989 Prozent auf mindestens drei Prozent erhöht wird. Damit soll neben der Sicherung und Weiterentwicklung der Medienvielfalt, besonders der Bürgermedien, auch der Ausbau einer nachhaltigen Medienbildung garantiert und gefördert werden.“</i></div>
<div></div>
<div>TLM-Direktor Jochen Fasco begrüßte diese erstmalig so konkrete Positionierung eines deutschen Parlaments für eine verbesserte Finanzierung der Landesmedienanstalten für mindestens drei Prozent an dem Rundfunkbeitrag. “Neben vielen neuen Regulierungsaufgaben für Landesmedienanstalten in der Internet- und Plattform-Welt sind Medienbildung und Bürgermedien wichtiger denn je. Es ist zu hoffen, dass die 3 Prozent Forderung des Thüringer Parlaments die Debatte um zukunftsfestere Finanzierung neuen Schub verleihen wird.“</div>
<div></div>
<div>Anlage: <link http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/77628/thueringer_gesetz_zu_dem_ersten_medienaenderungsstaatsvertrag_zukunftsgerechte_weiterentwicklung_und_auftragspraezisierung_des_oeffentlich_rechtlichen.pdf _blank external-link-new-window>Entschließungsantrag der Fraktionen DIE LINKE, der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 7/1791</link></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 13:31:11 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Themen und Beschlüsse der TLM-Versammlung vom 8. Dezember 2020</title>
			<link>https://www.tlm-online.eu/</link>
			<description>Pandemiehilfen für Rundfunkveranstalter in ThüringenDie Thüringer Hörfunk- und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b>Pandemiehilfen für Rundfunkveranstalter in Thüringen</b><br />Die Thüringer Hörfunk- und Lokal-TV-Veranstalter haben im laufenden Jahr Fördermittel des Bundes und des Freistaats Thüringen in Höhe von rund 700.000 Euro zur Abwendung der Pandemiefolgen erhalten. Die Gelder wurden aus Gründen der Staatsferne über die TLM ausgekehrt. Diese Unterstützungsmaßnahmen waren erforderlich, um die Medienvielfalt in Thüringen nach massiven corona-bedingten Umsatzeinbrüchen in der Fläche nicht zu gefährden. Die Versammlung zeigte sich erleichtert, dass die ausgereichten Förderungen den Thüringer Rundfunkveranstaltern ermöglicht hätten, in gewohnter Qualität weiterhin ihrem Informations- und Unterhaltungsauftrag nachzukommen.</div>
<div></div>
<div><b>Digitales Musikspartenprogramm „<link https://www.antennethueringen.de/ _blank external-link-new-window "Webseite ANTENNE THÜRINGEN">ANTENNE THÜRINGEN</link> Classics“ zugelassen</b><br />Die Versammlung hat beschlossen, der ANTENNE THÜRINGEN GmbH &amp; Co. KG die Zulassung zur Veranstaltung des digitalen Hörfunkspartenprogramms „ANTENNE THÜRINGEN Classics“ für zehn Jahre zu erteilen. Das neue Programm richtet sich an über 50-Jährige mit Musik aus den 80er- und 90er-Jahren. Es soll über die Plattform der DIVICON MEDIA HOLDING GmbH in Thüringen verbreitet werden. Nach Abschluss des noch andauernden telekommunikationsrechtlichen Zuteilungsverfahrens wird die DIVICON MEDIA HOLDING GmbH einen Zuweisungsbescheid für die Übertragungskapazitäten für die Verbreitung von Digitalradio (DAB+) in Thüringen zur Nutzung im Plattformbetrieb erhalten.</div>
<div></div>
<div><b>Hörfunkveranstalter <link https://www.hsf.tu-ilmenau.de/ _blank external-link-new-window "Webseite radio hsf">hsf Studentenradio e. V.</link> – Veränderungen der Programmverantwortung und des Vorstandes bestätigt</b><br />Die medienrechtliche Unbedenklichkeit der Änderungen der Vorstandszusammensetzung des „hsf Studentenradio e. V.“ sowie der Programmverantwortung wurde durch die Versammlung bestätigt. Der Vorstand setzt sich künftig wie folgt zusammen: Adrian Saling (Vorsitzender), Niclas Fuchs (1. Stellvertretender Vorsitzender), Max Tscherner (2. Stellvertretender Vorsitzender) und Nick Hoffmann (Schatzmeister). Neue programmverantwortliche Person wird Niclas Fuchs.</div>
<div></div>
<div><b><link https://www.radiolotte.de/ _blank external-link-new-window "Webseite Radio LOTTE Weimar">Bürgerradio LOTTE in Weimar e. V.</link> – Veränderung der Programmverantwortung bestätigt</b><br />Die Versammlung bestätigte auch die medienrechtliche Unbedenklichkeit der Änderungen der Programmverantwortung des „Bürgerradio LOTTE in Weimar e. V.“. Neue programmverantwortliche Person wird Katrin Füllsack.</div>
<div></div>
<div><i>Hinweis:</i> <br />Diese in der Videokonferenz gefassten Beschlüsse werden im Anschluss noch einmal formal im Umlaufverfahren bestätigt.</div>
<div></div>
<div><b>Jugendmedienschutz in Deutschland: Austausch mit KJM-Vorsitzenden Eumann</b><br />Dr. Marc Jan Eumann, Vorsitzender der <link https://www.kjm-online.de/ _blank external-link-new-window "Webseite der KJM">Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)</link> und Direktor der Medienanstalt Rheinland-Pfalz informierte in der Versammlung über die Organisation, die Zuständigkeiten und die Aufgaben der KJM. Dabei ging er auf aktuelle Herausforderungen ein und verdeutlichte, dass die konsequente Rechtsdurchsetzung im Internet auch dann notwendig ist, wenn Anbieter deutsche Standards durch Verlagerung ihres Geschäftssitzes ins Ausland umgehen wollen. Ein letztes Mittel sind hierbei Sperrverfügungen gegen deutsche Access-Provider. Daneben ging er auf den aktuellen Novellierungsentwurf zum Jugendschutzgesetz (JUSchG) ein. Die Medienanstalten kritisieren den Entwurf, da die angedachten Maßnahmen nicht effektiv sind und die Aufsichtsstruktur verkompliziert sowie die Rechtssicherheit für Anbieter gefährdet werden würden. Außerdem bestehen verfassungs- und europarechtliche Bedenken.</div>
<div></div>
<div><i>Hinweise:&nbsp;<br /></i>Die KJM ist die zentrale Aufsichtsstelle für den Jugendschutz im privaten Rundfunk und den Telemedien. Ihre Aufgabe ist es, für die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen zu sorgen, die im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) verankert sind. Als Organ der Landesmedienanstalten prüft sie, ob Verstöße gegen diese Bestimmungen vorliegen und entscheidet über entsprechende Folgen für die Anbieter.</div>
<div></div>
<div><b>Weiteres Thema der Versammlung<br /></b>Darüber hinaus beschäftigte sich die Versammlung u. a. mit der Blockade der Erhöhung des Rundfunkbeitrages in Sachsen-Anhalt (siehe TLM-Pressemitteilung vom 8. Dezember 2020). Durch diese Entscheidung wird sich die finanziell angespannte Situation der TLM weiter verschärfen. Die TLM hofft daher auf eine baldige Klärung der Debatte um die Anpassung des Rundfunkbeitrages.</div>
<div></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Dec 2020 14:52:10 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>TLM-Versammlung zur Blockade der Erhöhung des Rundfunkbeitrages in Sachsen-Anhalt</title>
			<link>https://www.tlm-online.eu/</link>
			<description>In ihrer Sitzung am 8. Dezember 2020 hat sich die Versammlung der Thüringer Landesmedienanstalt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>In ihrer Sitzung am 8. Dezember 2020 hat sich die Versammlung der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) mit der Entscheidung in Sachsen-Anhalt beschäftigt, wonach es keine Erhöhung des Rundfunkbeitrages um 0,86 Euro geben wird. Es wurde folgender Beschluss gefasst:<br /><br />„Die Entscheidung in Sachsen-Anhalt, den Staatsvertrag zur Anpassung des Rundfunkbeitrags nicht zu verabschieden, ist schwer nachvollziehbar. Das verfassungsrechtlich notwendige staatsferne Verfahren zur Ermittlung des Rundfunkbeitrags durch die KEF hätte erstmals seit 2009 zu einer moderaten Steigerung des Beitrages geführt. Dass es sich um einen umsetzbaren Vorschlag handelt, zeigt sich daran, dass bereits fast alle Landesparlamente dem Staatsvertrag und den dazu gehörenden Umsetzungsgesetzen zugestimmt haben.<br /><br />Durch diese Entscheidung wird sich die finanziell angespannte Situation der TLM weiter verschärfen. Die TLM hofft daher auf eine baldige Klärung der Debatte um die Anpassung des Rundfunkbeitrages.<br /><br />Insofern werden auch die mit dem Freistaat Thüringen vereinbarten und staatsfern über die TLM geplanten Fördermaßnahmen für Bürgermedien und Lokal-TV dringender gebraucht denn je.“<br /><br />Die Vorsitzende der Versammlung der TLM, Dr. Ute Zacharias erklärt dazu: „Die heutige Entscheidung verschärft die sowieso schon angespannte finanzielle Situation der TLM zusätzlich und stellt gerade notwendige Projekte der Medienbildung und Bürgermedien zur Disposition.“</div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 Dec 2020 17:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Versiegen die Quellen der Journalisten oder Rückenwind für Whistleblower?</title>
			<link>https://www.tlm-online.eu/</link>
			<description>10. Jenaer Medienrechtliche Gespräche von Thüringer Landesmedienanstalt und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><b>10. Jenaer Medienrechtliche Gespräche von Thüringer Landesmedienanstalt und Friedrich-Schiller-Universität zum Thema: „Geheimnisschutz und Whistleblowing“<br /><br /></b>Am 19. November 2020 diskutierten beim 10. Jenaer Medienrechtlichen Gespräch Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik unter dem Titel „Geheimnisschutz und Whistleblowing“. Kern der Veranstaltung war die Frage, ob insbesondere durch das deutsche Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG) ein angemessener Rechtsrahmen für den Ausgleich des Schutzes von Geschäftsgeheimnissen und der Medientätigkeit von Journalisten gefunden wurde. Zu den 10. Jenaer Medienrechtlichen Gesprächen hatten Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) eingeladen.<br /><br />Journalisten benötigen Informationen auch dazu, um Missstände aufzudecken. Dieses Informationsbedürfnis steht regelmäßig im Widerspruch zu den Geheimhaltungsinteressen und Persönlichkeitsrechten derer, über die berichtet werden soll. Die veröffentlichte Information kann Unternehmen schädigen, einen politischen Willensbildungsprozess beeinflussen oder auch staatlichen Interessen entgegenstehen. Genau zwischen diesen Fronten steht der sogenannte Whistleblower, der eine Information an Dritte weitergibt. Hier gilt es für den Gesetzgeber einen angemessenen Ausgleich zu finden.<br /><br />Prof. Dr. Tobias Gostomzyk von der TU Dortmund beleuchtete die Besonderheiten journalistischen Handelns im digitalen Umfeld. Er führte aus, „dass der Informantenschutz auf digitale Entwicklungen nicht hinreichend eingestellt ist. Die digitale Datenübermittlung ist erheblichen Gefahren ausgesetzt, weswegen einige Journalisten eine analoge Informationsbeschaffung favorisieren.“<br /><br />Prof. Dr. Ronny Hauck von der Humboldt-Universität zu Berlin gab einen Überblick über das Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG). Er sah in dem Gesetz „vordergründig Wirtschaftsrecht mit Beschränkungspotential für die Tätigkeit der Medien&quot;. Da aber nicht alle Geschäftsgeheimnisse tatsächlich schützenswert seien, gelte es, „einen Missbrauch zulasten der Medien“ zu verhindern. Hierbei komme den Gerichten eine entscheidende Bedeutung zu.<br /><br />Anschließend gab Ilka Brecht, Redaktionsleiterin Frontal 21 (ZDF), einen Einblick in die praktische Arbeit investigativer Journalisten. Sie warnte davor, den Geheimnisschutz vor den Informantenschutz zu stellen und Investigativjournalisten strafrechtlich wegen des Verrats von Geschäfts-, Dienst- oder Staatsgeheimnissen zu verfolgen. „Whistleblower*innen riskieren viel, wenn sie Internes oder Geheimes offenbaren und so zur Aufklärung beitragen. Sie könnten zum Beispiel ihren Job verlieren“, so Brecht. Insoweit sah sie in der EU-Richtlinie zwar einen ersten Schritt, zugleich aber auch Einiges kritisch, insbesondere die vorrangige Pflicht zur Nutzung interner Meldekanäle, also die unternehmensinterne Anzeige durch den Informanten.<br /><br />TLM-Direktor Jochen Fasco machte in seiner Begrüßung die Bedeutung der Informanten für den investigativen Journalismus und dessen Relevanz für unsere Gesellschaft deutlich: „Gut recherchierter Journalismus, der sich auf tatsächliche und geprüfte Quellen bezieht und sich so von bloßen Behauptungen abhebt, ist konstitutiv für unsere Gesellschaft. Er braucht besonderen Schutz.“<br /><br />Prof. Dr. Christian Alexander, FSU, der die abschließende Diskussion moderierte, appellierte an einen verantwortungsvollen Umgang mit Whistleblowern. „Die Rechtsordnung“, so Alexander, „steht vor der schwierigen Aufgabe, die richtige Balance zu finden zwischen einem Schutz vertraulicher Informationen von Unternehmen, Einrichtungen usw. und den notwendigen Freiräumen für Medien. Gerade weil es beim investigativen Journalismus um die vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) vielfach betonte Funktion der Medien als die eines „Wachhundes“ geht.“<br /><br /><i>Hinweise:</i></div>
<div>Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zu den vergangenen Jenaer Medienrechtlichen Gesprächen finden Sie unter <link https://www.rewi.uni-jena.de/veranstaltungen _blank external-link-new-window "Link zur Veranstaltung">https://www.rewi.uni-jena.de/veranstaltungen</link>.<br /><br />Im Frühjahr 2021 gehen die Jenaer Medienrechtlichen Gespräche von TLM und FSU in die nächste Runde. Als Thema ist „Medienplattformen und Medienintermediäre“ vorgesehen. Eine Einladung folgt rechtzeitig und wird auch im Newsletter der TLM bekannt gemacht. Die Anmeldung zum Newsletter der TLM ist <link 111 _blank internal-link "Link zum Newsletter">hier</link> möglich.</div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Nov 2020 10:15:22 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Macht der Plattformen – Politik in Zeiten der Internetgiganten</title>
			<link>https://www.tlm-online.eu/</link>
			<description>Thüringer Mediengespräche der TLM in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Im Rahmen der Thüringer Mediengespräche der TLM in Kooperation mit der <link https://www.lzt-thueringen.de/ _blank external-link-new-window "Link zur Webseite der LZT">Landeszentrale für politische Bildung Thüringen (LZT)</link> kann der Vortrag des Autors Michael Seemann „Die Macht der Plattformen – Politik in Zeiten der Internetgiganten“ sowie ein daran anschließender Austausch des Autors mit Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM), miterlebt werden. Die Veranstaltung wurde im Studio des Thüringer Medienbildungszentrums der TLM in Gera (TMBZ Gera) aufgezeichnet. Sie kann <link https://youtu.be/qJsiO6Nn6Sw _blank external-link-new-window "Link zu YouTube">hier</link>&nbsp; angesehen werden. Außerdem wird sie ab dem 18. November im Programm des Thüringer Lernsenders „labor 14“ in die Thüringer Kabelnetze übertragen und ist in der <link https://www.tlm.de/medienbildung/mediathek/ _blank external-link-new-window "Link zur TLM-Mediathek">TLM-Mediathek</link> abrufbar.</div>
<div>In seiner Begrüßung verdeutlicht Franz-Josef Schlichting die Bedeutung von Plattformen wie Facebook, Google, Amazon, Uber und Airbnb für die moderne Digitalgesellschaft und die damit verbundenen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen.</div>
<div><link https://www.michaelseemann.de/ _blank external-link-new-window "Link zur Webseite von Michael Seemann">Michael Seemann</link> untersucht den Aufstieg und die Macht der Plattformen und beantwortet zentrale Fragen wie: Weshalb geht der Kampf um die Privatsphäre am Problem vorbei? Wieso ist es wichtiger die Verbindungen durch die Plattformen zu kontrollieren als die Daten zu schützen? Wie lässt sich die Macht der Plattformen zähmen? Müssen sich die Nutzer stärker gegen die Plattformen organisieren?</div>
<div>TLM-Direktor Fasco verweist im Talk auf die Arbeit der TLM im Bereich der Medienbildung. Darüber hinaus verwies er auf vielfältige neue Aufgaben der Landesmedienanstalten bei der Regulierung der Internetgiganten durch den aktuell in Kraft getretenen Medienstaatsvertrag.</div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 13:01:32 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Thüringer Medienbildungszentrum der TLM in Gera mit Online-Seminar zum Thema „Fake News“</title>
			<link>https://www.tlm-online.eu/</link>
			<description>5. Film- und Fernsehwerkstatt in Gera
Am 21. November 2020 findet im Thüringer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><h3>5. Film- und Fernsehwerkstatt in Gera</h3>
Am 21. November 2020 findet im Thüringer Medienbildungszentrum der TLM in Gera (TMBZ Gera) die 5. Film- und Fernsehwerkstatt online statt. Dieses Mal dreht sich alles um das Thema „Fake News“. Neben Vorträgen aus dem Multifunktionsstudio im TMBZ Gera wird es einen Meinungsaustausch zwischen Referenten und Publikum im virtuellen Raum geben. Die Teilnehmenden sollen lernen, wie sie Fake News in Medienbotschaften erkennen und so falsche Aussagen von wahren Informationen unterscheiden können.&nbsp;<br /><br />„Gerade in Krisenzeiten kursieren in den (neuen) Medien verstärkt Meinungen, Behauptungen, Mutmaßungen, Fake News und auch Verschwörungserzählungen. Die Welt ist komplex und die Suche nach ursächlich logischen Antworten verständlich, aber dies ist in der Regel nicht immer einfach möglich. Für eine funktionierende demokratische Gesellschaft ist es wichtig zu lernen, kritisch Medienbotschaften zu hinterfragen, Quellen zu prüfen und Medienstrukturen zu durchschauen“, sagt Jochen Fasco, Direktor der TLM.<br /><br />Im Rahmen der Online-Veranstaltung spricht Peter Stawowy, Journalist, Blogger, Dozent und Medienberater über die „Gesellschaftliche Relevanz von Fake News“, Andreas Hummel, Deutsche Presse-Agentur (dpa), berichtet über den Umgang mit dem Phänomen „Fake News im journalistischen Alltag“ und Christian Schneider, MDR-Online-Redaktion, beschäftigt sich in einem Online-Seminar mit „Fake News – Die Verbreitung von Lügen im Netz“.<br /><br />Die Teilnahme an diesem kostenlosen Medienbildungsangebot der TLM ist nur nach vorheriger <b>Anmeldung </b>bis <b>16. November </b>2020 unter der E-Mail <link medienbildungszentrum-gera@tlm.de>medienbildungszentrum-gera@tlm.de</link>&nbsp;möglich. Rechtzeitig vor der Veranstaltung erhalten die Interessierten den Link zum Eintritt in den virtuellen Veranstaltungsraum.<br /><br /><link file:29970 _blank download>Veranstaltungsprogramm als PDF</link></div>
<div></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Nov 2020 11:08:48 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Geheimnisschutz und Whistleblowing“ 10. Jenaer Medienrechtliche Gespräche am 19. November 2020</title>
			<link>https://www.tlm-online.eu/</link>
			<description>Die 10. Jenaer Medienrechtlichen Gespräche von Friedrich-Schiller-Universität (FSU) und Thüringer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die 10. Jenaer Medienrechtlichen Gespräche von <link https://www.uni-jena.de/ _blank external-link-new-window "Webseite FSU">Friedrich-Schiller-Universität (FSU)</link> und Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) finden am 19. November 2020 online zum Thema „Geheimnisschutz und Whistleblowing“ statt und bieten allen Interessenten die Möglichkeit zur interaktiven Beteiligung.&nbsp;</div>
<div></div>
<div>Die Berichterstattung durch Medien kollidiert häufig mit den Geheimhaltungsinteressen Dritter. Einerseits muss die Rechtsordnung Geheimnisse, insbesondere Privat-, Geschäfts-, Dienst- oder Staatsgeheimnisse, schützen. Andererseits darf ein Geheimnisschutz nicht dazu führen, dass Informationen über Fehlverhalten und Rechtsverstöße, die typischerweise im Verborgenen erfolgen, nicht aufgedeckt werden können. Deswegen schützt die Rechtsordnung zugleich Whistleblower, die vertrauliche Informationen über Rechtsverletzungen offenbaren.</div>
<div></div>
<div>Whistleblower sind zudem eine wichtige journalistische Informationsquelle. Vor allem investigativer Journalismus ist oft auf Personen angewiesen, die vertrauliche Informationen weitergeben. Hier stellt sich nicht nur die Frage des rechtlichen Umgangs mit Whistleblowern, sondern auch das Problem des Schutzes der journalistischen Informationsquellen. Selbst wenn Medien Informationen rechtswidrig gewinnen, dürfen sie diese Informationen nach der Rechtsprechung unter bestimmten Voraussetzungen veröffentlichen.</div>
<div></div>
<div>Einen durchaus streitbaren Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen soll die sogenannte Whistleblower-Richtlinie der EU bieten. Sie ist vom deutschen Gesetzgeber bis Ende 2021 umzusetzen. Vor diesem Hintergrund werden nach der Begrüßung durch die beiden Veranstalter, TLM-Direktor Jochen Fasco und Prof. Dr. Christian Alexander, FSU, in drei Vorträgen verschiedene Perspektiven beleuchtet. <link https://journalistik.tu-dortmund.de/institut/hochschullehrende/prof-dr-tobias-gostomzyk/ _blank external-link-new-window "Mehr Informationen zu Prof. Dr. Gostomzyk">Prof. Dr. Tobias Gostomzyk</link>, TU Dortmund, spricht über „Whistleblowing und Journalismus im digitalen Umfeld“, <link https://www.rewi.hu-berlin.de/de/lf/ls/ogf/rh _blank external-link-new-window "Mehr Informationen zu Prof. Dr. Hauck">Prof. Dr. Ronny Hauck</link>, HU Berlin, beschäftigt sich mit dem Thema „Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Handlungsfreiräume für Medien“ und <link https://presseportal.zdf.de/biografie/Person/ilka-brecht/ _blank external-link-new-window "Mehr Informationen zu Ilka Brecht">Ilka Brecht</link>, Redaktionsleiterin Frontal 21 (ZDF), berichtet über ihre journalistischen Erfahrungen.</div>
<div></div>
<div>Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen zur Online-Veranstaltung finden Sie <link 902 _blank internal-link>hier</link>. Eine Anmeldung ist bis zum <b>16. November 2020</b> erbeten. Alle angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die erforderlichen Zugangsdaten per E-Mail.</div>
<div></div>
<div><b>Kontakt:<br /></b>Prof. Dr. Christian Alexander<br />Rechtswissenschaftliche Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena<br />Carl-Zeiß-Straße 3, 07743 Jena<br />Tel.: 03641 942100<br />E-Mail: <link ls-alexander@uni-jena.de>ls-alexander@uni-jena.de</link></div>
<div></div>
<div></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 09:07:19 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hilfe für Eltern bei der Medienerziehung</title>
			<link>https://www.tlm-online.eu/</link>
			<description>Auftakt für FLIMMO- und Internet-ABC-Aktion in Gera / Bildungsministerium und Landesmedienanstalt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<div>Medienerziehung von Kindern braucht kompetente Eltern. Fernsehen ist bei den Jüngsten immer noch das meistgenutzte Medium, mit zunehmendem Alter bekommt allerdings das Internet eine größere Bedeutung. Die Eltern aller Schulanfänger und Drittklässler in Thüringen erhalten daher in den kommenden Wochen Broschüren mit Medientipps. Die Auftaktveranstaltung findet am 2. November 2020 in Gera statt.&nbsp;</div>
<div></div>
<div>Mit dem Ratgeber <link http://www.flimmo.de/fileadmin/Content/Dowloads/Broschuere/Flimmo_mitProgramm_DS_3_2016.pdf _blank external-link-new-window>„FLIMMO – Programmberatung für Eltern“</link> gibt es aktuelle Hinweise rund um das Fernsehprogramm. Internettipps sind im <link https://www.internet-abc.de/eltern/familie-medien/serviceberatung/flyer-und-broschueren/materialbestellung-bundeslandauswahl/thueringen/ _blank external-link-new-window>„Internet-ABC“</link> zusammengefasst. Hier finden Eltern Ratschläge für die Begleitung der ersten Schritte ihrer Kinder im Internet.</div>
<div></div>
<div>Die Materialien werden den Eltern kostenfrei zur Verfügung gestellt. In den vergangenen Jahren war die Resonanz der Eltern auf die Aktionen groß. So sind sie dankbar für die Hinweise und Anregungen, die sie bei ihrer Medienerziehung unterstützen.</div>
<div></div>
<div>Beim diesjährigen Auftakt für die Verteilung von „FLIMMO“ und „Internet-ABC“ übergaben der Thüringer Bildungsminister Helmut Holter und der Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt Jochen Fasco am 2. November 2020 im Thüringer Medienbildungszentrum der TLM in Gera (TMBZ Gera) die ersten Exemplare symbolisch an zwei Schüler der Hans-Christian-Andersen-Grundschule Gera. Dabei stellten sich Minister und Direktor den Fragen der Kinder, z. B. zu ihrer eigenen Mediennutzung. Die Veranstaltung wird vom TMBZ Gera in das Thüringer Kabelnetz übertragen und ist <link https://www.youtube.com/watch?v=usfyjCmdOvc&feature=youtu.be _blank external-link-new-window>hier</link> abrufbar.</div>
<div></div>
<div>Erstmalig finden vier Online-Elternabende ergänzend zu der Versandaktion für Eltern mit Grundschulkindern statt. Der FLIMMO, das Internet-ABC sowie Kreativ-Apps und Digitale Spiele sind Themen, die in direkter Kommunikation mit Experten besprochen werden. <link https://www.tlm.de/medienbildung/qualifizierungen/eltern/online-elternabende-flimmo/ _blank external-link-new-window>Interessierte Eltern können sich hier für die Online-Elternabende anmelden.</link></div>
<div></div>
<div>Bildungsminister Helmut Holter unterstreicht: „In einer immer vielfältiger und digitaler werdenden Medienwelt wollen wir gemeinsam mit den Eltern Schülerinnen und Schülern von Anfang an das nötige Rüstzeug vermitteln, mit Medien verantwortungsbewusst umzugehen. Das fängt schon in der Grundschule an.“ TLM-Direktor Jochen Fasco betont: „Die Mediennutzung von Kindern ist so vielfältig wie die Angebote der Medienwelten. Ob Fernsehen, Internet, Apps auf dem Tablet, Kommunikation mit dem Smartphone – für Kinder haben diese Medien ihren Reiz und ihre Gefahren. Eltern und Schule haben die Aufgabe, Kinder in dem Aufwachsen mit Medien zu unterstützen. Der FLIMMO und das Internet-ABC sind ansprechende und pädagogisch durchdachte Materialien, um Eltern in ihrer Medienerziehung zu stärken.“</div>
<div></div>
<div><i>Hinweise:</i></div>
<div><b>Was ist FLIMMO?<br /></b>Kinder mögen das Fernsehen. Es gehört zu ihren liebsten Freizeitbeschäftigungen. Erwachsene sind häufig unsicher, was Kinder bedenkenlos sehen können und was ihnen vielleicht Probleme bereitet. In der Broschüre „FLIMMO“ und auch online unter <link http://www.flimmo.de>www.flimmo.de</link>&nbsp;oder über die App können sich Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen schnell und aktuell darüber informieren, welche Sendungen Kinder mögen, worauf diese achten sollten und was für sie heikel sein kann. Den FLIMMO gibt es mittlerweile bereits seit 20 Jahren.</div>
<div></div>
<div><b>Was ist Internet-ABC?<br /></b>Die werbefreie Plattform Internet-ABC (<link http://www.internet-abc.de>www.internet-abc.de</link>) erleichtert Kindern, Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen den Einstieg ins Internet. Auf ihr finden sich Tipps für einen sicheren, sinnvollen und kreativen Umgang mit dem Internet. Verständlich erklärt wird Wissenswertes über Suchmaschinen, Chats, Computerspiele, E-Commerce, Filtersoftware und Jugendschutz. Die Eingangsseite ist in zwei Bereiche aufgeteilt, in ein spielerisches Angebot für Kinder und ein informatives Angebot für Eltern.</div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Nov 2020 13:00:25 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Online-Plattformen, Smart-Speaker, Intermediäre und Algorithmen – neue Regeln mit mehr Aufgaben für Landesmedienanstalten im neuen Medienstaatsvertrag</title>
			<link>https://www.tlm-online.eu/</link>
			<description>Die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) begrüßt die Zustimmung aller Bundesländer zum neuen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) begrüßt die Zustimmung aller Bundesländer zum neuen Medienstaatsvertrag, mit dem die Voraussetzungen zum Erhalt einer vielfältigen Medienlandschaft in Deutschland geschaffen werden. Der neue Staatsvertrag ersetzt den seit 1991 geltenden Rundfunkstaatsvertrag und beinhaltet konkrete und zukunftsweisende Regelungen für Online-Plattformen und -Dienste, um den tiefgreifenden Veränderungen der Medienwelt durch die Digitalisierung gerecht zu werden. Mit der Beschlussfassung des Landtags in Mecklenburg-Vorpommern kann der Medienstaatsvertrag (MStV) nun in Kraft treten.<br /><br />TLM-Direktor Jochen Fasco freut sich über diese Entscheidung und betont: „Die neuen modernen und praxisrelevanten Regeln des MStV gilt es nun durchzusetzen. Das ist Aufgabe der TLM als staatsfern organisierte Landesmedienanstalt. Die neuen Transparenzvorgaben für Plattformen und soziale Netzwerke ermöglichen es zukünftig Nutzerinnen und Nutzern, sich selbstbestimmter im Netz, in digitalen Räumen zu bewegen. Aktuell sind wir im Kreis der Landesmedienanstalten dabei, etliche Satzungen zur Konkretisierung der Regelungen abzustimmen, um so die Regelungen des Staatsvertrags umzusetzen und nutzbar zu machen.“<br /><br />Der Medienstaatsvertrag weitet die bisherige Plattformregulierung auf neue Geräte wie Smart-TVs und Smart-Speaker aus, um so den diskriminierungsfreien Zugang zu und die Auffindbarkeit von Medienangeboten sicherzustellen. Auch werden Medienintermediäre wie Suchmaschinen, soziale Netzwerke oder News-Aggregatoren durch die neuen Regelungen zur Sicherung der Meinungsvielfalt verpflichtet. Die neuen Regeln für Online-Plattformen sind ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der freien Meinungsbildung. Mit dem MStV haben die Bundesländer einen deutlichen Schritt in Richtung eines zukunftsfähigen Ordnungsrahmens gemacht. Es werden nun gezielt Marktakteure adressiert, die aufgrund ihrer besonderen Rolle als digitale Gatekeeper einen erheblichen Einfluss auf den Prozess der freien Meinungsbildung ausüben.</div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Oct 2020 13:39:28 +0100</pubDate>
			
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			<title>Mit Spaß Programmieren lernen für die moderne Medienwelt</title>
			<link>https://www.tlm-online.eu/</link>
			<description>Bildungsminister Helmut Holter bei Coding-Projekt der TLM</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Medienkompetenz in der modernen Medienwelt verlangt von Kindern und Jugendlichen kompetenten Umgang mit digitalen Geräten. Dafür ist „Coding“, also das Lernen zu programmieren, eine wichtige Kompetenz. Beim „Festival der Möglichkeiten“ des <link https://www.lkj-thueringen.de/willkommen.html _blank external-link-new-window "Webseite LKJ">Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Thüringen e. V. </link>veranstaltete die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) am 21. Oktober 2020 den Programmier- und Making-Workshop „Make it – der Natur auf der Spur“ für Kinder zwischen 9 und 14 Jahren und erhielt hochrangigen Besuch. Helmut Holter, der Thüringer Bildungsminister, war gekommen, um sich über das Coding-Projekt vor Ort zu informieren – und dabei auch mitzumachen.</div>
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<div>Die TLM bietet seit mehreren Jahren für interessierte Pädagogen/innen und Erzieher/innen sowie Kinder und Jugendliche Coding-Kurse an. Im Vordergrund steht dabei das Experimentieren im Team mit großem Spaß. Die Kinder und Jugendlichen experimentieren dabei mit verschiedenen Materialien, wie z. B. Haushaltsresten und elektronischen Bauteilen, um mit technischen Mitteln natürliche und naturwissenschaftliche Phänomene zu ergründen. Das Verständnis für Abläufe und Einzelschritte, das Basteln und Programmieren schafft die Kompetenz, um aus der analogen Welt digitale Befehle zu entwickeln und zum Beispiel selbstgebastelte Geräte zum Leben zu erwecken. Herzstück ist der Mini-Computer Calliope, den die Kinder und Jugendlichen mit Hilfe der medienpädagogischen Fachkräfte der TLM programmieren.</div>
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<div>Minister Holter, Schirmherr des Festivals der Möglichkeiten, wurde im TLM-Projekt in eine Aufgabe für angehende Ingenieure und Computerexperten eingebunden. Gemeinsam mit TLM-Direktor Fasco nahm er an dem Coding-Projekt teil. Mit Schaschlikspießen, Knete, Schnur und weiteren Materialien mussten die jungen und älteren Tüftler zunächst einen möglichst hohen und zugleich stabilen Turm konstruieren. „Es geht dabei darum, mit solchen Aufgaben zu lernen, wie man Problemlösungen angeht: mit Kreativität, Durchhaltevermögen und zielgerichtetem Teamspirit und der Erkenntnis, dass viele Wege zur Lösung führen. Das gilt für die analoge wie für die digitale Welt, in der Probleme zukünftig immer häufiger mit programmierten Umgebungen gelöst werden“, ordnete Jochen Fasco die Übung ein.&nbsp;</div>
<div>Daran schloss sich für die Kinder und Jugendlichen das Programmieren mit der von Fraunhofer entwickelten Sprache „Roberta Light“ an. Auf dem Weg zum autonomen Verkehr programmierten die Teilnehmer ein Auto mit festgelegten Fahrstrecken. So erhielten die kleinen Ingenieure die ersten Einblicke in die Grundlagen der Digitaltechnik, die schon jetzt und vermehrt auch in Zukunft ihr eigenes Leben beeinflussen wird. Ein Riesenspaß und viele neue Erkenntnisse für alle.</div>
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<div><i>Hinweise:</i><br />Die TLM bietet vielfältige Fortbildungen und medienpädagogische Projekte auch zum Thema „Coding“ an. <link 12 _blank internal-link>Nähere Information gibt es hier.</link> <link https://www.tlm.de/infothek/pressemitteilungen/pm-einzelansicht/article/programmieren-in-der-grundschule-leistet-wichtigen-beitrag-zur-digitalen-bildung/ _blank external-link-new-window>Nach zweijähriger Pilotphase der Fortbildungsreihe „Programmieren in der Grundschule mit dem Calliope mini“ wurden die Ergebnisse hierzu veröffentlicht</link>.&nbsp;<link https://www.tlm.de/fileadmin/user_upload/ePaper/20denkwerkzeuge/index.html#0 _blank external-link-new-window>Eine interaktive E-Publikation der TLM zu „DENKWERKZEUGE -Programmieren mit NEPO und Calliope mini“ ist gratis und kann hier heruntergeladen werden.&nbsp;</link></div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Oct 2020 15:11:46 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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